Plattdeutscher Abend am 2. Mai 2018

Mittwoch, 2. Mai 2018  –  19°° Uhr              Eintritt frei   –  „Der Hut geht rum“
Gasthof „Appelbeck am See“ /  Appelbeck 14 /  21279 Hollenstedt (Appelbeck)

„Heiner und Heiner“
Ob hoch, ob platt –  för jeden watt

De Plattsnacker  Heinrich Evers              un de Volkssänger  Heiner Dreckmann 
               
Heiner Dreckmann als begeisterter Anhänger von Richard Germar und Hein Köllisch ist bekannt durch seine Auftritte im Rundfunk und auf Kleinkunstbühnen. Heinrich Evers hat das Plattdeutsche auf seine Fahnen geschrieben.  Er pflegt das  Internet-Wörterbuch „Platt för Plietsche“. Seine Lesungen „Vergnögtes op Platt“ sind sehr beliebt.

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Plattdeutsche Abende 2018

*   Mittwoch, 3. Januar 2018 – 19°° Uhr
Gasthof „Deutsches Haus“ / An der Kreisstr. 29 / 21279 Appel (Hollenstedt)
Günter Sepp aus Wistedt hat plattdeutsche Erzählungen auf Lager
 *  Mittwoch, 7. Februar 2018 – 19°° Uhr
Gasthof „Ferien auf der Heid“/ Karlsteinweg 45-47 / 21279 Eversen-Heide
Frauke Petershagen aus Jesteburg liest aus eigenen Werken
*   Montag, 5. März 2018 – 19°° Uhr
Gasthof „Hollenstedter Hof“Am Markt 1  /  21279 Hollenstedt
Peter Paulsen aus Lauenburg: Allens wat tellt is Leeven – Geschichten und Lieder
*   Mittwoch, 4. April 2018 – 19°° Uhr
Gasthof „Emmen /  Koppelweg 2  /  21279 Hollenstedt (Emmen)
Heinz Tiekötter und Gerd Pillip: De Tallymann vertellt un Gerd singt
 *  Mittwoch, 2. Mai 2018 – 19°° Uhr
Gasthof „Appelbeck am See“/ Appelbeck 14 /21279 Hollenstedt (Appelbeck)
H. Evers und H. Dreckmann:  Heiner und Heiner erzählen und singen
*  Montag, 4. Juni 2018 – 19°° Uhr
Amtshaus Moisburg / Auf dem Damm 5  /  21647 Moisburg
Petra Wede aus Seedorf   unterhält mit plattdeutschen Geschichten

  *  Dienstag, 2. Oktober 2018 – 19°° Uhr
Gasthof „Tödter“ /  Birkenweg 32  /  21646 Halvesbostel (Hollenstedt)
Gerd Pillip, Herbert Timm, Anette Meyer: Bunte plattdeutsche Mischung
*  Donnerstag, 1. November 2018 – 19°° Uhr
Gasthof „Deutsches Haus /  An der Kreisstraße 29  /  21279 Appel (Hollenstedt)
Heiner Schönecke (MdL) aus Elstorf: Über das Freilichtmuseum am Kiekeberg
*  Montag, 3. Dezember 2018 – 19°° Uhr
Gasthof „Emmen /  Koppelweg 2  /  21279 Hollenstedt (Emmen)
Heinrich Evers und Gerd Pillip: erzählen und singen zu Gitarre und Akkordeon

Der Eintritt zu diesen Abenden ist frei – Spenden sind willkommen
Programmänderungen vorbehalten

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Jahreshauptversammlung 2018

Ludwig Hauschild weiterhin erster Vorsitzender des Heimat- und Verkehrsvereins Estetal e.V.
Am 28. März 2018 wählten  die Mitglieder des Heimat- und Verkehrsverein Estetal e.V. auf der jährlichen Hauptversammlung erneut Ludwig Hauschild zu ihrem ersten Vorsitzenden, der den Verein nun bereits über 25 Jahre führt. Ein Mitglied beschrieb die Tätigkeit von Ludwig Hauschild: „Er redet nicht nur viel, er arbeitet auch viel.“ Treffender kann man den langjährigen Vorsitzenden wohl kaum beschreiben.

Hauschild führte in seinem Rechenschaftsbericht über die Tätigkeiten des Vereins in 2017 u.a. aus:      Breiten Raum nahmen die Arbeiten im Wald-lehrpfad, in den Apfelpaten-schaftsalleen, im Ringwall Alte Burg u.a. ein. Zu beklagen ist

 (Von links): Siegfried Silberbach (Kassenwart); Agnes Kleenlof (Schriftführerin);
LudwigHauschild (1. Vors.);  Anette Meyer (2. Vors.); Dr. Berthold Hohmann (Pressewart)

leider auch Vandalismus an Ruhebänken und Hinweis-schildern, der unnütz Geld und Zeitaufwand kostet. Ausführlich diskutiert wurde der Zustand der ca. 150 Ruhebänke in und um Hollenstedt. Es  fanden  sich für je  ein bestimmtes  Gebiet  „Bankpaten“, die künftig  einige Bänke im Auge behalten und gegebenenfalls leichte Pflegearbeiten vornehmen wollen.  Es werden aber noch weitere Paten gesucht.
Zu erwähnen sind die Wanderführungen am Estewanderweg, die stets guten Anklang finden. Die Plattdeutschen Abende werden offenbar immer beliebter, denn es konnten bei einzelnen Veranstaltungen bis 70 Personen gezählt werden. Auch das Vereinsorgan DER ESTETALER erfreut sich weiterhin großer Beliebtheit. Begonnen bei Heft 1 mit einer Auflage von 500, liegt diese inzwischen bei 2000. Die Hefte erscheinen etwa zwei Mal im Jahr und liegen in Geschäften, Banken udgl. zur kostenlosen Mitnahme aus.
Einen breiteren Raum nahm die Besprechung für das Jubiläumsjahr 2019 ein, in dem der Verein 50 Jahre besteht. Für einen Festausschuss meldete sich eine Reihe von Mitgliedern, die das Jubiläum gestalten wollen.
Vor Beginn der Versammlung zeigte Werner Schmidt seinen neuen Dokumentarfilm  „Die Este von oben“.  Ein Großteil der Filmaufnahmen wurde mittels einer Drohne aus ca. 100 m Höhe gedreht. Man sah die Este z.T. aus einer völlig neuen Perspektive.

 

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Landfrauenverein und Heimat- u. Verkehrsverein schaffen neues Biotop

An dem  Weg  „Am Rahden“ in Emmen in Richtung Moisburg, findet sich linker Hand auf einer leichten Anhöhe ein Stück Land, das mit Gras bewachsen und rundherum mit ganz jungen Sträuchern und auch jungen Bäumen bepflanzt ist. Was hat es hiermit auf sich? Um es vorweg zu nehmen, amtlich heißt dieses Stück: Kompensationsfläche  „Achtern Schünen II-Heidelerche“;  es ist ca. 2,5 ha groß und wurde von der Gemeinde Hollenstedt als Ausgleichfläche erworben. Im Herbst  2017 wurde dort eine Magerrasenmischung ausgesät.
Das ist der eine Teil der Geschichte, der andere: der LandFrauen Verein Hollenstedt und Umgebung , hatte die Idee, eine Blühwiese oder  Ähnliches  in unserer Landschaft zu schaffen. Aus einer Spendensammlung kamen 250 € zusammen. Die Idee wurde von Ludwig Hauschild, dem   Vorsitzenden des Heimat- und Verkehrs-verein Estetal e.V. aufgegriffen, und er brachte beides unter einen Hut. Er schlug vor, auf der  Kompensationsfläche  Sträucher und Bäume anzupflanzen,  um ein Biotop für Insekten, Vögel und Niederwild  zu schaffen. Die Grasfläche eignet sich außerdem gut  für bodenbrütende Vögel u.a

(Von links):  Kerstin Benecke, Petra Busch, Uta Augustin, Hildegard Meier, Joachim Aldag, Imkea Hauschild, Manfred Thiel, Ludwig Hauschild, Lars Schubert, Hund „Rosi“ war auch dabei

Die Untere Naturschutzbehörde des Landkreises Harburg  fand diese Idee gut  und erteilte die Genehmigung, rund um die Wiese unterschiedliche Gruppen von Sträuchern und Bäumen zu pflanzen. Der Heimat- und Verkehrsverein verdoppelte den Spendenbetrag und kaufte Schlehen, Weißdorn, Wildrosen, Wildbirnen, Wildäpfel, Vogelkirschen, Birken, Eichen und Kiefern.

Am 24. März 2018 trafen sich fünf Mit-glieder des LandFrauen Vereins und vier Mitglieder des Heimat- und Verkehrs-vereins, um gemeinsam die jungen Hölzer  in die Erde zu bringen. Da die Pflanzen  als Containerware  geliefert wurden, werden sie gut anwachsen.  Noch sind sie allerdings klein und unscheinbar, doch nach wenigen Jahren werden sie den Vögeln und dem Niederwild guten Schutz bieten und ihre Früchte ihnen im Winter als Nahrung dienen.
Nach etwa zwei Stunden eifrigen Grabens und Pflanzens  war die Arbeit geschafft. Zum Abschluss wurden die Teilnehmer mit  Kuchen und Kaffee von den Landfrauen belohnt, was nach getaner Arbeit auf freiem Feld gut mundete.

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Fichte – Baum des Jahres 2017

Die Gemeine Fichte wird u.a. auch Rotfichte oder Pechtanne genannt, botanisch Picea abies (L.) H.Karst. Sie gehört zur Familie der Kieferngewächse Pinacae.  Dieser immergrüne Nadelbaum mit stark harzhaltigem Holz, kann eine Höhe von 50 Metern erreichen. Die schlanken, vierkantigen spitzen Nadeln werden ca. 10 bis 25 mm lang. Weibliche und männliche Blüten finden sich in kleinen getrennt geschlechtlichen Blütenkätzchen. Die hängenden, bis etwa 16 cm langen Zapfen in den Baumkronen sind gut sichtbar. Den Namen „Rotfichte“ erhielt der Baum, weil die Borke anfangs auffallend rot gefärbt ist.
Von Natur aus heimisch ist die Fichte nur in wenigen Regionen Deutschlands. Aber schon früh, z.B. nach Dezimierungen der Wälder durch Köhler, Glashütten u.a., wurden sie mit der schnellwüchsigen Fichte wieder aufgeforstet.  Wegen ihres guten Holzertrags entstanden nach und nach großflächige Wälder mit reinem Fichtenbestand, oft auch auf ungeeigneten Böden. Diese Monokulturen bedingen aber eine Verarmung der Pflanzen- und Tierwelt der Wälder, und sie sind sehr anfällig für Schädlinge. Darüber hinaus sind sie sehr waldbrandgefährdet. Schließlich diente früher hauptsächlich die Fichte als Weihnachtsbaum, im Gegensatz zu heute, wo auch andere Koniferen hierfür genutzt werden.

A: Zweig mit männlichen und weiblichen Blüten-Zäpfchen; B: reifer Zapfen;           
C: Same; D: Nadeln (durchschnitten); E: Deckschuppen und  Blütenteile


Der Anbau von Fichten wird heute kontrovers diskutiert. Einerseits decken Fichtenbestände unseren wachsenden Bedarf an Holz, andererseits fördern sie die Verbreitung von Schädlingen und tragen zur Verarmung der Flora bei.
Die Stiftung „Baum des Jahres“ hat die Rotfichte zum Baum des Jahres 2017 gewählt, um die Diskussion über die künftige Entwicklung dieses Baumes weiter an zu regen: „Man kann zur Fichte stehen wie man will – dennoch haben wir ihr einiges zu verdanken“, sagte der Präsident der Stiftung „Baum des Jahres“, Sivius Wodarz. „Für die einen ist sie der Brototbaum der deutschen Forstwirtschaft, für die anderen der Inbegriff naturferner Monokulturen“.

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Wir bitten Ihre Mithilfe

Zeugnisse der Geschichte Hollenstedts erhalten

Der Heimat- und Verkehrsverein Estetal e.V. hat es sich zu einer seiner Aufgaben gemacht, Zeitzeugnisse der Geschichte Hollenstedts zu erhalten, damit die Erinnerung und das Gedächtnis an die interessante und wechselvolle Geschichte dieser Region nicht verloren geht. Es soll alles gesammelt und archiviert werden, was zeigt, wie die Menschen in unserem Raum früher gelebt und gearbeitet haben und unter welchen Bedingungen sie ihr Leben gestalten mussten.

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Daher bittet der Heimat- und Verkehrsverein alle Mitbürger der Samtgemeinde Hollenstedt,  bei der Beschaffung und dem Erhalt von Zeitzeugnissen mit zu helfen, z.B. historische Gegenstände, Dokumente aller Art     (Urkunden, Ehrungen, Auszeichnungen etc.), Fotos und Bilder, Briefe und Postkarten, Münzen, Zeugnisse, Dokumente, alte Zeitschriften oder Illustrierte, nach Kräften mit zu helfen.
Auch wenn Zweifel bestehen, ob dieser oder jener Gegenstand für das Archiv überhaupt geeignet ist, steht der Heimat- und Verkehrsverein beratend zur Verfügung. Bitte einfach anrufen:
Ludwig Hauschild,  Hollenstedt, Tel.:  04165  80319
oder
Helmut Maack, Moisburg               Tel.: 04165 971055
Erich Tauber, Moisburg                  Tel:  04165  6767
Manfred Schmidt, Hollenstedt      Tel: 04165  80363

Es wäre schade, wenn wertvolles Archiv-Material im Müll landen würde.

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